Schule Neu Denken

Parallel zum auf 2021 verschobenen Großevent „Beethoven“ im Festivalzelt im September 2021, führte der Verein „Bad Honnef tanzt“ über zwei Jahre lang Projektwochen  in Bad Honnefer Schulen durch. In den intensiven Kulturwochen arbeitete das Team verschiedenster Künste je fünf ganze Schultage mit den Kindern und Jugendlichen einer Schule. An den zehn Schulen haben jeweils bis zu 300 Schüler*innen mit ihren Lehrkräften teilgenommen.

Das Thema der künstlerischen Arbeit lautete „Schule neu denken“. Der Verein wollte damit die Schulen und in erster Linie die Schüler*innen darin unterstützen, sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auseinanderzusetzen und Erlebtes in künstlerischen Prozessen zu verarbeiten. Eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und eine Verknüpfung mit den aktuellen Lehrplanthemen war dabei Grundbestandteil des Projekts.

„Steht „Bad Honnef tanzt“ doch seit 10 Jahren für kreative Bewegung und Ausdruck im Tanz legten wir als Verein schon immer zusätzlich einen Fokus auf die kulturelle Bildung und die Prägung durch unterschiedlichste Kunstformen und interdisziplinäre Projekte. So freute es uns besonders den teilnehmenden Schüler*innen einen Einblick in verschiedene Künste wie: Tanz und Choreografie, Musik und Komposition, bildende Kunst, Video, Foto und Filmproduktion bieten zu können“, so Leiterin Anna-Lu Masch.

Für die Vermittlung wurde ein hochkarätiges Team mit Künstler*innen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammengestellt. Eine jede Woche wurde von drei bis fünf Künstler*innen verschiedener Sparten in enger Zusammenarbeit geleitet. Je nach Konzept ordneten die Kinder sich ihren Neigungen entsprechend den Künsten zu oder erlebten jede Kunstform gemeinsam.  

Die Projektwochen richteten sich sowohl an Grund- als auch an weiterführende Schulen aus Bad Honnef und Königswinter. Fünf Wochen wurden im Zeitraum August bis Dezember 2020 durchgeführt, fünf weitere, mit anderen Schulen oder Klassen, im Jahr 2021 und 2022. Zusätzlich nahm eine Wohneinrichtung für behinderte Menschen teil.

Das Projekt wurde finanziert durch den Landschaftsverband Rheinland.  

Die Wochen waren ergebnisoffen angelegt, die medial -künstlerische Begleitung und Aufarbeitung der Wochen geschieht im collagenartigen Format. Entstanden sind Videobeiträge und in Film gefasste Choreografien, Musikeindrücke, Klänge, Kunstwerke, Zitate und Texte. Die Traumschulen und Klassenzimmer der Kinder wurden zusätzlich als fiktive 3D-Animationen erstellt. Hinter jeder Tür findet sich eine Traumschule mit den selbstgestalteten Inhalten einer Schule – Videoloops und Musikexperimente der Kinder. 

Die Ergebnisse wurden zusätzlich als multimediale Ausstellung in der Galerie „Aliceon“ im leerstehenden Papierwaren Geschäft „Retz“ in Bad Honnef präsentiert. Der Raumklang entsteht aus Klängen und Zitaten, die die Kinder in den Schulen selber aufgenommen haben.

Treten Sie ein -„Schule neu denken“

Hagerhof

St. Martinus

Theodor Weinz

Hohenhonnef

St. Josef

Löwenburg

Oberpleis

Hagerhof

Löwenburg